
Die Prinzessin auf der Erbse
Papier-Puppen-Theater für Kinder ab 4 Jahren
(frei nach H.C. Andersen)
Im Königreich Papperonien ist alles friedlich:
Das Volk ist glücklich, das Wetter schön, der König mild und weise und eigentlich könnte alles so bleiben. Aber der Prinz ist erwachsen geworden und soll heiraten. Wie nur findet er eine passende Braut? Es muss eine echte Prinzessin sein – getestet mittels Erbsentest!
Viel lieber hätte er eine, mit der er herumtoben und Scherze machen kann.
Bloß nicht so eine Mimose. Und Prinzessin braucht sie seinetwegen auch nicht zu sein … Aber alles der Reihe nach.
Ausstattung / Spiel: Jana Sonnenberg
Regie: Antonio Kühn
Fotos: Sebastian Vetter
Videotrailer zum Stück: Sebastian Vetter
Ideale Bühnenmaße: Breite: 5m, Tiefe: 3m, Höhe: 2,50m
Optimal sind weiterhin:
Podest, ansteigende Bestuhlung und Verdunkelungsmöglichkeit, Lichtquellen soweit vorhanden. Licht und Ton wird mitgebracht, alle Technik wird gestellt. Alle aufgeführten Anforderungen wären optimal, sind aber nicht Bedingung.
Bitte sprechen sie mit mir über Ihre Möglichkeiten.
Plakat Download als PDF-Datei, DIN A3, Auflösung: 300 dpi, ca. 6 MB
Foto Download, 10 x 15 cm, Auflösung: 300 dpi, ca. 1 MB
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Kritik von Peter Waschinsky nach Gastspiel am 24.05.2025 Burg Hohnstein:
Jana Sonnenberg mit „Die Prinzessin auf der Erbse“: Die prägnanten Märchen sind oft zu kurz für die Bühne, so auch dieses, und die Dazu-Erfindungen erscheinen nicht immer organisch. Hier dagegen schlüssig. Die Prinzessin zeigt ihre Empfindsamkeit – zentrales Element bei Andersen – ganz unzickig bei einem verletzten Vogel, ganz nebenbei, aber es genügt. Auch andere Motive der Geschichte tauchen in überraschend anderer Form auf – ohne aufzutrumpfen.
Mit großer Leichtigkeit werden die Erwachsenen unterhalten, ohne daß das Feuer der Geschichte für die Kinder ausgeht.
Die Puppenspielerin kommt einerseits spürbar vom Schauspiel, überzeugt aber auch mit der Animation der Tischpuppen. Und mit der tatsächlichen Beziehung zwischen Figuren und Spielerin, hier als Mädchen für alles der Hofgesellschaft, die sie in doppelter Hinsicht bedient. Das Problem des von der Puppe ablenkenden Spielers gibt es hier nicht, b e i d e sind präsent, weil ständig wechselnd. Ein so harmonisches wie funktionales Bühnenbild mit schnellen Ortswechseln – „Klappstadt“ ist tatsächlich hoch und runter zu klappen – und entspr. Puppen, alles von der Spielerin ohne jeden Selbstgebastelt-Touch, ergänzen bestens die Arbeit von Musiker (!!!) Antonio Kühn als Regisseur, fern der oft zu sehenden allzu nachsichtigen Regie im Puppentheater.
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